Tücken der Autoreparatur

Wussten Sie, dass…. bei der Regulierung von Schadenersatzansprüchen auch Vorschäden eine außerordentlich wichtige Rolle spielen? Ein (unbekannter) Vorschaden am Auto kann neben dem Unfall zum zweiten Problemfall bei der Schadensregulierung werden.

 

Ein Unfall, egal ob unverschuldet oder selbstverursacht, ist immer ärgerlich. Für doppeltes Ärgernis sorgt zusätzlich eine Diskussion mit der Versicherung, wenn diese die Regulierung des Schadens teilweise oder gar ganz ablehnt – aufgrund eines Vorschadens. Viele Käufer gehen davon aus, dass das gekaufte Fahrzeug „unfallfrei“ und somit unbeschädigt ist.

Nach einem Unfall und der dadurch notwendigen Besichtigung durch einen Sachverständigen können schnell verschwiegene oder qualitativ minderwertig reparierte Schäden ans Licht kommen. Welcher Wertabzug für einen Vorschaden angemessen ist, muss der Sachverständige bewerten. In der Praxis ist häufig zu beobachten, dass der SV den Wertabzug mehr oder weniger gefühlsmäßig oder ganz pragmatisch ansetzt, wie z.B. durch Halbierung der Reparaturkosten.

 

Vorschaden vs. Altschaden:

Der Unterschied liegt darin, dass es sich bei einem Vorschaden um einen reparierten Schaden handelt, wobei die Qualität der Instandsetzung bei einer neuerlichen Schadensregulierung zu Problemen führen könnte.

Unter einem Altschaden wird ein expliziet nicht reparierter Schaden verstanden. Kommt es an dieser Stelle zu einem neuerlichen Schaden, werden sich meist viele Versicherer bei der Kostenübernahme der Instandsetzung querstellen.

 

So könnten Diskussionen vermieden werden:

Wurde an Ihrem Fahrzeug ein vorhergegangener Schaden instandgesetzt, bewahren Sie sämtliche Reparaturrechnungen auf.

Möchten Sie Ihren „neuen Gebrauchten“ kaskoversichern, empfiehlt es sich, wenn nicht bereits vom Versicherer vorgegeben, das Fahrzeug bei einer unabhängigen Stelle (z.B.: ÖAMTC, ARBÖ) zur Vorbesichtigung vorzuführen. Dabei werden eventuelle Vorbeschädigungen dokumentiert und bieten somit eine klare Abgrenzung im Schadensfall.

Geplatzter Reifen

Ein Reifenplatzer ist nicht nur unangenehmen und verursacht neben der Arbeit, die man mit dem Reifenwechsel hat, auch Kosten für einen neuen Reifen. Als KFZ-Halter liegt dann natürlich die Idee nahe, diese Kosten über die Versicherung abwickeln zu lassen. Doch sind derartige Schäden gedeckt?

 

Um diese Frage zu klären gilt es zwischen Betriebsschaden und Unfallschaden zu unterscheiden.

Ein Betriebsschaden ist jener Schaden, der durch die normale Nutzung (normale Inbetriebnahme) ohne äußerliche Einwirkungen sich ereignet. Vereinfacht gesagt liegt ein Betriebsschaden dann vor, wenn ein Stück des versicherten Fahrzeugs ein anderes Stück desselben Fahrzeuges beschädigt.

Ein Unfallschaden hingegen ist ein Ereignis, welches plötzlich unerwartet und unfreiwillig von außen mit mechanischer Gewalt einwirkt.

 

Was ist nun versichert?

Betriebsschäden zählen zu der Art von Schäden, die nicht im Deckungsumfang einer KFZ-Versicherung, egal ob Vollkasko oder Teilkasko, enthalten sind. Somit sind die Kosten eines Betriebsschaden vom Halter selbst zu tragen.

 

Ist ein Reifenplatzer ein Betriebsschaden?

Im Allgemeinen ist ein geplatzter Reifen als ein Schaden entstehend aufgrund des normalen Betriebes anzusehen und somit nicht versichert.

Entwickelt sich aus einem Betriebsschaden noch ein Unfallschaden, so kommt es zu einem Versicherungsfall und der Versicherer trägt die Kosten. Zu beachten gilt jedoch, dass dabei die Kosten entstanden aus dem Betriebsschaden herausgerechnet werden müssen.

 

Es gibt aber auch Ausnahmen, wo ein Reifenplatzer als Unfallschaden angesehen wird. So zum Beispiel, wenn der Autofahrer einen Fremdkörper überfährt wie z.B. eine Schraube und sich diese in den Reifen bohrt und dadurch den Reifen zum platzen bringt. Dies wird als Ereignis von außen angesehen, welches durch die Versicherung gedeckt ist.

Elektrischer Drahtesel

Immer mehr Menschen reden nicht nur von einer „grüneren“ Zukunft, sondern setzen den Umweltgedanken mit dem Einsatz von E-Bikes auch konsequent um.

Besitzer eines E-Bikes lieben den Komfort und die Vorteile, jedoch kann es bei Problemen oder Beschädigungen sehr kostenintensiv werden.

 

Günstig ist ein gutes E-Bike nicht. Unabhängige Tests zeigten immer wieder, dass ihre Rahmen, Lenker und Bremsen den auftretenden Belastungen teilweise nicht standhalten können. Auch die Lebensdauer der Akkus und Motoren enttäuschte.

 

Nun kosten E-Bikes im Schnitt zwischen 2.000,- und 6.000,- Euro. Der Trend ist steigend. Zum einen wird die Technologie immer ausgeklügelter, zum anderen treiben teilweise Lieferengpässe die Preise immer weiter nach oben.

 

In Anbetracht der hohen Anschaffungskosten lohnt es sich über eine E-Bike-Versicherung nachzudenken. Auch liegen E-Bikes aktuell im Trend und erzielen hohe Preise auf dem Gebraucht- und Schwarzmarkt. Dementsprechend sacken Diebe sie überall ein, wo es nur geht. Wer auf sichere Abstellplätze zuhause und bei der Arbeit zurückgreifen kann, verringert zwar das Risiko eines Diebstahls, Reparaturkosten können nach einem Unfall oder einem unverschuldeten Defekt dennoch teuer werden. Alleine die Akkus kosten teilweise bis zu 800,- Euro.

 

Welche speziellen Leistungen bietet eine E-Bike-Versicherung?

Eine E-Bike-Versicherung greift sowohl bei einem Diebstahl als auch bei Beschädigungen aller Art. Ausfälle der Elektronik, Wasserschäden sowie Unfall- und Sturzschäden werden in der Regel abgedeckt – genauso wie Schäden durch Vandalismus. Einige Versicherer zahlen auch bei Verschleißerscheinungen des Akkus und einiger mechanischer Teile wie den Bremsen.

 

Doch Versicherer gibt es wie Sand am Meer und sie schützen nicht alles am Rad. Manche versichern keine Schäden, die durch Verschleiß entstanden, andere nicht gegen Feuer. Dafür übernehmen wiederum andere auch Lackschäden, die auch als Schönheitsfehler hätten durchgehen können.

 

Bei dieser Qual der Wahl greifen wir Ihnen gerne unter die Arme.

MY HOME IS MY OFFICE

Als uns 2020 die Pandemie kalt erwischte, wurde eine große Mehrheit in eine neue Dimension des digitalen Zeitalters katapultiert. Ein Lockdown nach dem anderen zwang uns zu einem flexibleren Umgang mit dem Begriff „Arbeitsstätte“. Viele von uns übersiedelten mit Ihren Bürogeräten ins Homeoffice ohne über den Versicherungsschutz darüber nachzudenken.

Eines gleich vorweg: Eine allgemein gültige Aussage ob Ihr Homeoffice in Ihrem Betriebsbündelversicherungsvertrag Deckung findet, können wir ohne Überprüfung des Vertrages nicht beantworten.

 

Welche Regelungen sind am Markt geläufig:

Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass laut Basisversicherungsbedingungen für die einzelnen Sparten Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruchdiebstahl die beweglichen Sachen nur in den Versicherungsräumlichkeiten laut Polizze versichert sind. Diese Regelung wurde teilweise in den letzten Jahren durch diverse Produktverbesserungen von den einzelnen Versicherungsanbietern aufgeweicht.

So haben einige Versicherer ähnlich wie bei der privaten Haushaltsversicherung eine sogenannte Außenversicherung in ihren Produkten vereinbart. Als Versicherungssummen sind entweder Prozentsätze des gesamten versicherten Inhaltswertes vorgesehen oder auch fixe Werte für bewegliche Sachen außerhalb der Betriebsstätte.

 

ACHTUNG:

Es gibt Anbieter, welche für die Außenversicherung nur maximal sechs Monate Versicherungsschutz gewähren. Da bei vielen der Arbeitsplatz im Homeoffice schon wesentlich länger andauert, muss beim Versicherer auf jeden Fall nachverhandelt werden.

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten eine sogenannte Homeofficeklausel an, welche üblicherweise prämienfrei eingeschlossen werden kann.

Die ultimativ beste Lösung zur Absicherung Ihrer Bürogeräte ist der Abschluss einer ELEKTRONIKVERSICHERUNG, da hier auch Schäden durch Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit usw. versichert sind.

Eine Information über dieses Produkt können Sie in unserem Newsletter vom März 2021 nachlesen.

 

UNSER TIPP FÜR SIE:

Wir empfehlen jedenfalls eine Überprüfung Ihrer Vertragsbedingungen. Kontaktieren Sie uns, damit wir das für Sie übernehmen können.

DIGITALER VERTRIEB

Wie entscheide ich mich, wofür entscheide ich mich? Ist Plan A besser oder Plan B? Schreibe ich eine Email oder rufe ich an? Vereinbare ich einen On-Line oder einen Off-Line Termin? Wie werden neue digitale Tools zur neuen Gewohnheit? Wir werden hybrid….lesen Sie weiter…..

Wir sind auf Ihre Wünsche bestens vorbereitet und bieten Ihnen als Alternative zur herkömmlichen persönlichen Beratung die Möglichkeit einer professionellen Online-Beratung in den am meisten verbreiteten Video-Kommunikationsflächen Ihrer Wahl. Der Mix aus bewährten persönlichen Gesprächen und digitaler Kommunikation wird im modernen Vertrieb im Vermittlergeschäft bereits gelebt und sollte zur Normalität werden.

Welche Vorteile haben Sie davon?

  • Rasche Umsetzbarkeit
  • Keine Wartezeiten
  • Sicherheit
  • Unabhängig von wo Sie arbeiten

Wir wollen Impulse setzten.

Wir möchten Vertrauen schaffen.

Wir möchten Servicestandards verbessern.

Wir möchten Wirtschaftlichkeit straffen.

Wir definieren Exklusivkundenbetreuung.

Wir steigern unsere Potenziale.

Sie kennen ein Captcha, welches im Internet zur Unterscheidung von Computern und Menschen dient.

 

Wir bleiben Mensch!

AUS DER SPUR

Ein häufiger Grund für Unfälle im Straßenverkehr sind Spurwechsel. Dabei sind viele darauf zurückzuführen, dass rund ein Drittel der Autofahrer nicht richtig oder überhaupt nicht blinkt. Doch welche Grundsätze gelten für die Haftung bei einem Unfall bei Spurwechsel und welche Regeln sind in dieser Situation zu beachten? Ein Ausflug in die Straßenverkehrsordnung (StVO).

 

Grundsätzlich gilt: Der Lenker eines Fahrzeugs darf den Fahrstreifen nur wechseln, nachdem er sich davon überzeugt hat, dass dies ohne Gefährdung oder Behinderung anderer Straßenbenützer möglich ist.

Ein Fahrstreifenwechsel darf somit nicht durchgeführt werden, wenn die bloße Möglichkeit einer Gefährdung oder Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer gegeben ist. Eine solche Behinderung liegt bereits dann vor, wenn ein nachkommendes Fahrzeug zum Bremsen oder Auslenken genötigt wird.

Man hat sich insbesondere zu überzeugen, ob der Lenker auf dem anderen Fahrstreifen das Einordnen ermöglicht. Ist dies nicht der Fall, darf der Fahrstreifen nicht gewechselt werden.

 

Sonderfall Reißverschlusssystem

Verengt sich eine Fahrbahn bzw. wird diese durch ein Hindernis versperrt, wechseln viele Autofahrer ohne zu zögern auf die andere Spur. Dass dieses Verhalten falsch ist und äußerst gefährlich werden kann, ist oft nicht bewusst.

Die StVO gibt vor: Bei einer Verringerung von Fahrstreifen ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Wechsel auf den nächst gelegenen verbleibenden Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass diese Fahrzeuge jeweils im Wechsel einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug nachfolgen können.

Einfach gesagt: Um die Flüssigkeit des Verkehrs zu erhalten, haben sich die Fahrzeuge unmittelbar vor der Verengung bzw. dem Hindernis wechselweise einzuordnen.

Auch hier muss auf das oben genannte Gebot geachtet werden. Der Lenker darf den Fahrstreifen nur dann wechseln, nachdem er sich überzeugt hat, dass dies ohne Gefährdung oder Behinderung anderer Straßenbenützer möglich ist. Die Einhaltung des Reißverschlusssystems darf man sich somit nicht mit aller Gewalt erzwingen.

Jetzt oder teurer?

Jetzt oder teurer?

Die Gesundheit ist ein wichtiger Faktor in unserem Leben. Es gibt unzählige Möglichkeiten seinen Gesundheitszustand zu verbessern, zu erhalten oder auch abzusichern. Letzteres meist mit einer privaten Krankenversicherung. Aber aufgepasst, künftig werden diese Versicherungen teurer! Nutzen Sie noch die günstigeren Tarife und aktuelle Sonderaktionen bis 01.07.2021.

Die Finanzmarktaufsicht, kurz FMA, beeinflusst mit Entscheidungen auch in gewissen Bereichen die Versicherungswirtschaft. So unter anderem aktuell den Bereich der privaten Krankenversicherungen, indem zukünftig per 01. Juli 2021 der Rechenzins für die notwendigen Altersrückstellungen bei Krankenversicherungen halbiert werden muss und künftig nur mehr 0,5% beträgt.

Was bedeutet das nun im Konkreten für Sie??

Für alle neu abgeschlossenen oder geänderten Verträge bedeutet diese Zinssenkung eine Erhöhung der notwendigen Prämie. Im Durchschnitt wird die Teuerung etwa +5% der bisherigen Prämien betragen, abhängig vom gewünschten Tarif und dem jeweiligen Einstiegsalter.

Alle bestehenden oder noch vor dem 01.07.2021 abgeschlossenen Verträge sind davon allerdings nicht betroffen und behalten auch weiterhin den bisherigen Rechenzins und die dadurch günstigeren Prämien.

Unsere Empfehlung:

Wenn Sie bereits mit dem Gedanken gespielt haben, sich eine private Zusatzversicherung zuzulegen oder es eventuell in Planung haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich noch schnell die günstigeren Konditionen dauerhaft zu sichern.

TIPP: Unter anderem bieten auch einige Versicherungsgesellschaften aus diesem Anlass attraktive Aktionsboni wie z.B. ein oder zwei Monatsprämien geschenkt.

Daher jetzt noch schnell entscheiden, denn ab dem 01.07.2021 wird´s teurer.
Wir beraten Sie gerne

Cyberversicherung

Die Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran und hat zuletzt durch die Corona Pandemie und der damit vielerorts verbundenen Notwendigkeit zum Homeoffice einen weiteren Entwicklungsschub erhalten.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch die Cyberkriminalität. Immer mehr Unternehmen, große wie kleine, werden Opfer von Angriffen, welche über IT-Systeme erfolgen.

Wie schützt man sich als Unternehmen also am besten, und macht eine Cyberversicherung überhaupt Sinn?

Trotz der technischen Absicherung und auch präventiven Maßnahmen auf Organisationsebene in der Sicherheitsstrategie eines Unternehmens wird vermehrt versucht, durch technische Lücken in Systeme zu gelangen.

Das verbleibende Risiko deckt eine Cyberversicherung ab!

Die Sparte bietet Deckung nach Cyber-Angriffen für

  • Schäden an der eigenen IT
  • für Kosten für deren Behebung
  • Entschädigung bei Betriebsunterbrechung
  • Haftplicht-Schäden bei Inanspruchnahme durch geschädigte Dritte und Deckung bei DSGVO-Verstößen

Einige Versicherer bieten auch präventive Leistungen an, wie

  • die Schulung von Mitarbeiter
  • Pen-Tests
  • Audits oder
  • laufendes Monitoring.

Wir haben den Versicherungsmarkt analysiert und beraten Sie sehr gerne bei der Erstellung der für Sie passenden Cyber-Versicherungslösung.

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unter Strom

Ein angeregtes Telefonat mit einem Kunden und eine ungeschickte Gestikulation und schon ist es passiert, die Kaffeetasse kippt und ergießt ihren Inhalt über den Laptop.
Sie sind schon etwas spät dran zum Termin, noch schnell alle Unterlagen unter den Arm und plötzlich gleitet das Handy aus der Hand und stürzt zu Boden.
Eine gewittrige Nacht, unzählige Blitzschläge …… Alles Gefahrenquellen vor deren sich Ihre elektronischen Geräte fürchten.

Eine Elektronikversicherung ist die Sicherung, die finanziellen Schutz bietet. Die Anlagen und Geräte Ihres Unternehmens sind Ihr Kapital, das bei einem Schadensfall schnell wertlos werden kann.
Vor derartigen finanziellen Folgen kann Sie eine Elektronikversicherung entsprechend schützen. Diese Art von Versicherung wurde speziell für die Versicherung von elektronischen Geräten und Anlagen entwickelt.
Zu den versicherbaren Geräten und Anlagen zählen:

  • Daten-, Informations- und Kommunikationstechnik
  • Mess-, Prüf- und Sicherungstechnik
  • Satz-, Repro-, Bild- und Tontechnik
  • Bürotechnik
  • Kassen und Waagen

Als Tipp: Für die auf den Computer und Geräten befindliche Software muss eine gesonderte Versicherungsdeckung vereinbart werden, da dies nicht automatisch in einer Elektronikversicherung gedeckt sind.

Schadensursachen an den versicherten Anlagen und Geräten können vielfältig sein, und die meisten Ursachen sind durch die Elektronikversicherung gedeckt.
So sind zum Beispiel die typischen Schadensfälle, welche gedeckt sind:

Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Sabotage

  • Wasser, Feuchtigkeit, Flüssigkeiten aller Art
  • Überspannung, Implosion
  • Vandalismus, Einbruchdiebstahl, Raub
  • Elementarschäden
  • Glasbruch (Display)

Nach einem Schaden stellt sich immer die Frage ob Reparatur, Instandsetzung oder Wiederbeschaffung. Je nach Kosten-Nutzen übernimmt die Versicherung die anfallenden Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten.
Erfolgt weder Wiederbeschaffung noch Wiederherstellung, erfolgt eine Entschädigungsleistung bis zur Höhe des Zeitwerts der Anlage bzw. des Geräts.
Von einer Ersatzleistung ausgeschlossen sind jedoch Schäden, für die im Zuge einer gesetzlichen Gewährleistung oder vertraglichen Garantien sowie aufgrund eines Wartungsvertrages anderswertig abgedeckt sind.

Schlüssellos

Dass Keyless-Go Schließsysteme bei vielen KFZ-Modellen leicht zu knacken sind, daran hat sich in den letzten Jahren nicht viel geändert.
Bei einer ÖAMTC Überprüfung 2020 haben sich nur 4 von 273 Modellen bewährt.
Die Parallele zu schlüssellosen Schließsystemen in Gebäuden drängt sich auf – verwendet Ihr Betrieb ebenfalls ein schlüsselloses System?

DIE GUTE NACHRICHT
Schlüssellose Schließsysteme in PKWs arbeiten in technischer Hinsicht anders als moderne Schließsysteme in Gebäuden.
Die kurze Zusammenfassung unserer Recherche beim Fachhändler: Ein Angriff auf ein modernes elektronisches Schließsystem ist – im Gegensatz zu Keyless Systemen in Fahrzeugen – nach heutigen Erkenntnissen praktisch ausgeschlossen.

DIE EINBRUCHDIEBSTAHLVERSICHERUNG
Nichtdestotrotz stellen die Versicherungsbedingungen zur Einbruchdiebstahlversicherung noch auf die herkömmlichen Schließsysteme mit den Schlüsseln ab.
Ein Einbruch ist versichert, wenn ein Täter unter Anwendung von Gewalt Hindernisse überwindet oder „falsche“, d.h. widerrechtlich angefertigte, Schlüsseln verwendet.
Somit besteht für schlüssellose Betriebe jedenfalls Klarstellungsbedarf bei der Textierung in dieser Versicherungssparte.

MÖGLICHE KLARSTELLUNG
Für elektronische Schließinstrumente kann vereinbart werden, dass auch Codekarten oder Fingerprintschließsysteme als falsche Schlüssel anerkannt werden.
Um eventuellen Deckungsproblemen im Schadensfall vorzubeugen, ist es daher wichtig, dass Sie uns genau bekannt geben, welche Sicherungen bzw. Zutrittssysteme Sie für Ihren Standort nutzen und uns auch über erfolgte Änderungen informieren.
Wir sorgen als Ihre Versicherungsmakler für die richtige Vertragsgestaltung.

TIPP: Geht eine Zutrittskarte verloren oder wird gestohlen, lassen Sie diese umgehend sperren und dokumentieren Sie das.
Für den Fall eines erfolgten Angriffs auf ein elektronisches Schlüsselsystem würde Ihre Cyberversicherung die Kosten einer IT-Forensik übernehmen (aber nicht den entstandenen Sachschaden), mit welcher die Manipulation festgestellt werden könnte.

Sprechen Sie uns zur Überprüfung Ihres Versicherungsschutzes an!