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Rutschpartie

Rutschpartie

Mit den Worten „Eigentum bietet Sicherheit“ wird oftmals der Kauf von Eigentumswohnungen beworben und wenn man erst mal im Grundbuch eingetragen ist, „dann kann nichts mehr passieren“. Doch ist das so? Wie vermeintlich sicher ist der Besitz wirklich und welche Risiken oder auch Haftungen zieht dieser mit sich?

Der Begriff „Wohnungseigentum“ bürgt bereits eine Irreführung in sich, denn der §2 WEG legt fest, dass es sich nicht um Eigentum an einer Wohnung handelt, sondern lediglich um ein Nutzungs- und Verfügungsrecht welches untrennbar nur mit einem Miteigentumsanteil an einer Liegenschaft verbunden ist. Und genau aus diesem Miteigentum können sich die einen oder anderen Probleme ergeben, denn mit dem Erwerb eines Anteils mit Nutzungsrecht, tritt man automatisch in eine Miteigentums-, Haftungs- und Gefahrengemeinschaft ein mit all seinen Konsequenzen.

Gerade zur aktuellen Jahreszeit tritt bereits eine dieser Gefahren und Haftungen der WEG ein, nämlich die Pflicht der Schneeräumung und Bestreuung der öffentlichen Wege. Die Verpflichtung dazu ergibt sich aus der Straßenverkehrsordnung §93 Abs 1 StVO, welche die Eigentümer von in Ortsgebieten gelegenen Liegenschaften in der Zeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr die entlang ihrer Liegenschaft vorhandenen Gehsteige und Gehwege von Schnee und Verunreinigungen zu säubern und sie bei Schnee und Glatteis zu bestreuen verpflichtet.

In der Regel betraut die WEG eine Hausverwaltung mit der Beauftragung und Organisation des Winterdienstes. Durch einen Vertrag kann die WEG bzw. die betraute Hausverwaltung diese Pflichten aus der StVO auf eine andere Person oder Unternehmen übertragen. Doch mit dieser Beauftragung ist die WEG nicht ganz aus der Haftung befreit, denn die WEG haftet dennoch, wenn ihr eigenes Verschulden in Form eines Organisations-, Auswahl- oder Überwachungsverschulden angelastet wird.

Für eventuell auftretende Haftungsansprüche und Schadensersatzverpflichtungen ist daher in der Regel im Zuge der Gebäudeversicherung eine Haus- & Grundbesitz-Haftpflichtversicherungen enthalten. Doch auch diese gilt es regelmäßig zu prüfen, vor allem auf deren Deckungshöhe, denn im Falle eines Personenschadens können schnell sehr hohe Forderungen von den Geschädigten an die Eigentümer gestellt werden.

Liebe Kundinnen, liebe Kunden

Wann fängt

Weihnachten an?

Wenn der Schwache

dem Starken vergibt, wenn

der Starke die Kräfte

des Schwachen liebt, wenn

der Habewas mit dem Habenichts teilt,

wenn der Laute beim

Stummen verweilt und begreift,

was der Stumme ihm sagen will, wenn

wenn das Leise laut wird und das Laute still, wenn

das Bedeutungsvolle

bedeutungslos, das scheinbar

Unwichtige wichtig und groß, wenn mitten

im Dunkeln ein einziges Licht Geborgenheit, helles

Leben verspricht, und du zögerst nicht, sondern du gehst

so

wie

du

bist,

darauf zu, dann, ja

dann fängt Weihnachten an.

Technik mit Tücken

Technik mit Tücken

Wie praktisch ist es doch, dass sich das Auto von ganz alleine aufsperrt nur wenn man in seine Nähe kommt. Ja selbst die Heckklappe öffnet sich schon mit einer simplen Fußbewegung hinter dem Fahrzeugheck. Kein lästiges kramen mehr  in der Tasche um den Schlüssel zu suchen. Welche Vorteile doch die technologische Weiterentwicklung mit sich bringt. Doch gibt es auch Schattenseiten, die vielleicht kriminelle ausnützen können?

Nicht nur die Autoindustrie hat technisch aufgerüstet und bietet den einfachen Zugang in sein KFZ indem man bloß den Autoschlüssel irgendwo bei sich trägt, sondern auch Einbrecher sind technisch weit vorangeschritten und wissen diese Technik auszunützen.

Durch das gezielte Abfangen der Funksignale des Wagenschlüsselns können sich die Kriminellen mühelos Zugang zu Ihrem Wageninnerem verschaffen. Persönliche Sachen werden gestohlen, und es folgt die Schadensmeldung des Einbruchs bei der Kaskoversicherung. Die Problematik welche dabei nun auftritt, ist recht verzwickt, denn es gibt ja keine ersichtlichen Einbruchsspuren und der Verdacht der Versicherung liegt nahe, dass möglicherweise kein Einbruch stattgefunden hat sondern vielleicht das KFZ gar nicht versperrt wurde und somit das Verschulden beim Fahrzeughalter liegt.

Aufgrund der Häufung und Ablehnung von Schadensfällen hinsichtlich Diebstahls in der Kfz Sparte haben wir bei renommierten Versicherungsanstalten nachgefragt, wie hier mit der Thematik Einbruchdiebstahl bei Keyless Sperrsystemen seitens der Versicherer reagiert wird.

Leider kann hier keine Generalaussage getroffen werden. Es sind hier vielmehr stets die genauen Umständen des Einzelfalles zu beurteilen und diese sind abhängig von der jeweiligen Beweislage und der Nachvollziehbarkeit der Fallsituation.

Respektive muss hier klar darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein Einbruch- Diebstahl ohne jegliche Einbruchsspuren nicht gedeckt ist und der Versicherer die Ablehnung der Leistung mitteilen kann.

Rein technisch ist nicht geklärt ob und wie Transponder in der Lage sind auf Sonderfälle zu reagieren und ob das Aufsperren von einer Interferenz von Außen beeinflusst wurde.

Zusatzdeckungen oder Erweiterungen in den Bedingungen dazu sind in nächster Zeit nicht zu erwarten. 

Es empfiehlt sich daher stets zu vergewissern, das Sie Ihr Fahrzeug versperrt haben und bei Möglichkeit die Schlüssel so zu verstauen, dass diese möglichst keine abfangbaren Signale über weitere Distanzen ausstrahlen können.

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