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Nichts geht mehr

Nichts geht mehr

Jeder kennt wahrscheinlich diese Worte des Croupiers im Casino. Ein Satz, der das Herz höher schlagen lässt, denn in den nächsten Sekunden wird sich entscheiden, ob man seinen Einsatz erfolgreich platziert hat. Dennoch sollte man nicht ohne fundierte Kenntnisse an einem Roulette Tisch Platz nehmen, da man sonst Gefahr läuft, einen Totalverlust zu erleiden. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Ihr Einsatz beim Roulette wäre der Betriebsgewinn! Ohne eine passende Betriebsunterbrechungsversicherung ist dieser Vergleich ziemlich zutreffend. Das Feuer hat den Betrieb vernichtet…nichts geht mehr – außer im schlimmsten Fall der Insolvenzverwalter auf der Suche nach dem Übriggebliebenen. Lesen Sie hier über vier Punkte, die Sie bei der Wahl Ihrer Betriebsunterbrechungsversicherung unbedingt beachten sollten.

Wenn Sie eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen haben, ist der erste Schritt schon getan. Sie bekommen bei einem versicherten Schadenereignis den entgangenen Gewinn und die fortlaufenden Kosten ersetzt, abzüglich nicht anfallender versicherter Kosten. Es gibt allerdings vier Kriterien, die über Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Schadenfall entscheiden.

1) DECKUNG

Damit der Unterbrechungsschaden versichert ist, muss zunächst ein gedeckter Sachschaden vorliegen. In Standardversicherungsprodukten sind meist nur der einem FLEXA (Feuer, Explosion, Blitz und Flugzeugabsturz) Schaden folgende Betriebsstillstand versichert. Weitere Gefahren aus der Sachversicherung wie Naturkatastrophen oder unbenannte Gefahren müssen als Ergänzung vereinbart werden. Nur eine genaue Risikoanalyse kann ergeben, ob weitere Zusätze für einen Betrieb sinnvoll und notwendig sind: Maschinenbruch-BU, Cyber-BU, Unterbrechung der Energieversorgung außerhalb, Rückwirkungsschäden, etc.

2) VERSICHERUNGSSUMMEN

Damit keine Unterversicherung vorliegt, muss die Versicherungssumme dem Versicherungswert entsprechen. Die Versicherungssumme wird mit dem Deckungsbeitrag bestimmt. Die Haftungszeit legt fest, über welchen Zeitraum hinweg die Versicherung maximal haftet bzw. das Unternehmen wieder in Betrieb ist. Vergessen Sie nicht, dass sich die Versicherungssumme der Betriebsunterbrechung vom Schadenzeitpunkt an eigentlich in die Zukunft errechnet! Die zukünftige Geschäftsentwicklung muss unbedingt in die Festlegung der Versicherungssummen einfließen.

3) BETRIEBSFORTFÜHRUNGSPLAN

Im Schadenfall hat das Unternehmen selbst das allergrößte Interesse an einer schnellen Betriebsfortführung. Die für den Unternehmenserfolg wichtigen Aspekte der Kundenzufriedenheit und der Imagestabilität bekommt man von einer Versicherung nicht ersetzt. Einige Unternehmen schlittern nach einem größeren Unterbrechungsschaden in die Insolvenz – die Ursache ist meist ein fehlender Betriebsfortführungsplan.

Basiselemente dazu können sein:

  •  Ausweichmöglichkeiten intern und extern
  •  Regelmäßig aktualisierte Liste von Partnerunternehmen, ggf. Anbieter von Büroräumlichkeiten
  •  Notfallplan für bekannte, auch unwahrscheinliche, Ereignisse wie Hochwasser und Feuer
  •  Alternativen für ausfallende Lieferanten

4) SCHADENSABWICKLUNG

Experten auf der Seite des Versicherungsmaklers und der Versicherung sowie ein einschlägig erfahrenes Sachverständigenbüro sind die Voraussetzung für eine rasche und zuverlässige Schadenerledigung.

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung ist für alle Betriebsgrößen gleichermaßen bedeutend. Immer wieder muss festgestellt werden, dass die Versicherungsdichte vor allem bei Kleinbetrieben auffallend gering ist. Dabei kann gerade für Unternehmen ohne großzügige Eigenmittelausstattung eine Betriebsunterbrechung den Ruin bedeuten. Sprechen Sie uns an und lassen Sie Ihre Versicherung überprüfen

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