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Auskommen statt Einkommen?

Auskommen statt Einkommen?

Bei der Frage nach dem wertvollsten Besitz würden viele zuerst an das eigene Auto oder das selbst gebaute Familienhaus denken. Dabei gerät eines der Güter in Vergessenheit, das all die Dinge erst ermöglicht – und das bei Verlust weitreichende Veränderungen mit sich bringt: die eigene Arbeitskraft.

 

BUFTFür viele ist die Ausübung des Berufes nicht mehr wegzudenken, denn er sichert das Einkommen und bildet die finanzielle Grundlage jeden Alltags. Die eigene Arbeitskraft ist zu einem wertvollen Gut geworden, das sich nur schwer ersetzen lässt. 

Statistiken zufolge verliert jedoch jeder fünfte Österreicher im Laufe seines Lebens die eigene Arbeitskraft. Nur jede zehnte Berufsunfähigkeit ist dabei auf einen Unfall zurückzuführen, in den meisten Fällen sind es schwerwiegende Erkrankungen.

Staatliche Regelung

Das österreichische Sozialsystem bietet eine Basisabsicherung, in der die Betroffenen mittels Rehabilitationsgeld oder durch Umschulungsmaßnahmen wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden sollen. Nicht selten wird man dabei in einen anderen Beruf verwiesen, der eine Gehaltsreduktion mit sich bringt.

Bei dauerhafter schwerer Invalidität, oder wenn Umschulungen unzumutbar sind, hat man Anspruch auf eine Arbeitsunfähigkeitsrente. Die Höhe richtet sich dabei nach der bisherigen Versicherungsdauer und dem bisherigen monatlichen Einkommen.

Vor allem für die junge Generation kommt es rasch zu einem finanziellen Verlust, denn die staatliche Berufsunfähigkeitspension liegt wesentlich unter dem Einkommen, das zuletzt im Beruf erzielt werden konnte. Den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten kann dann zu einer Herausforderung werden.

 

Vorgesorgt statt fremdbestimmt

Möchte man selbst vorsorgen, gibt es die Möglichkeit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Rentenzahlung ist nicht an die Mindestversicherungszeiten gekoppelt und ein Anspruch kann auch dann bestehen, wenn bei Eintritt der Berufsunfähigkeitspension kein Beruf ausgeübt wurde.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung bietet die private Berufsunfähigkeitsversicherung mehr Möglichkeiten: Kann man z.B. den letzten Beruf nicht mehr ausüben, wird auch dann geleistet, wenn ein anderer den eigenen Fähigkeiten entsprechender Beruf ausgeübt wird.

Sowohl Deckungsumfang, als auch die Prämien werden individuell an den Versicherten angepasst. Da eine Berufsunfähigkeitsversicherung meist nur bis zum vorgesehenen Pensionsantrittsalter abgeschlossen werden kann, sollte man sich bereits frühzeitig Gedanken darüber machen.

Manche Versicherer bieten mittlerweile sogar Versicherungen gegen bestimmte Krankheiten wie z.B. Krebs an.

Es ist daher besonders wichtig sich nicht nur gut beraten, sondern auch gut versichern zu lassen.

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